NEU!! DiscoChart
Ab Januar 2012 bei Dance and Swing
DiscoChart
DiscoChart ist wohl die jüngste und modernste Art des Gesellschaftstanzes.
Der tänzerische Charakter des DiscoCharts ist erotisch und spannungsgeladen, aber auch temperamentvoll und spielerisch.
Aufgrund seiner vielfältigen Interpretationsmöglichkeiten sind dem DiscoChart keine eigenen technischen Elemente zuzuordnen.
Je nach Art des Tanzstils werden technische Elemente anderer Tänze mit einbezogen.
Basierend auf einem 6er (Boogie-Woogie) Grundschritt, einem tänzerischen Charakter, der sich je nach Tanzstil,
sowohl der Standardtänze als auch der Lateintänze bedient, lässt sich der DiscoChart schwer in eine dieser Kategorien einreihen.
Folglich ist der DiscoChart der wohl erste und einzige Standardlatein Tanz.
DiscoChart ist nicht so durchchoreografiert wie die Standardtänze, er ist freier in seiner Form und imponiert
mit arteigener Lässigkeit. Er verbindet die Drehtechniken der lateinamerikanischen Tänze mit der Improvisations-freiheit des Swings.
Kombinierbar mit den Wickelfiguren der Salsa und den akrobatischen Figuren aus
Rock ’n’ Roll und Boogie-Woogie ist der DiscoChart heute einer der vielseitigsten Tänze des 21sten Jahrhundert.
Wir sind DiscoChart Fachtanztrainer B (DiscoChart Fachtanztrainer A i.A.)
Wir sind Mitglied im „Allgemeinen DiscoChart Verband" (ADCV)
Unser Angebot startet Ende Januar 2012 auch in Sprockhövel und Umgebung
Termine unter DiscoChart Kurse
Wie tanzt man DiscoChart?
Der tänzerische Charakter des DiscoCharts ist spannungsgeladen, temperamentvoll und gleichzeitig spielerisch und gefühlvoll. In seinen Bewegungen spiegeln sich Leidenschaft und Erotik. Hüft- und Beckenbewegungen sind dabei elementare Ausdrucksmittel. Alle Drehungen und verschiedenste Elemente aus fast allen Tänzen können übernommen und vertanzt werden.
Tanzhaltung:
In geschlossener Tanzhaltung stehen sich die Partner mit Hüfte, Oberkörper und Schultern parallel und jeweils halbrechts versetzt gegenüber. Die Füße sind nicht geschlossen, die rechte Fußspitze zeigt zwischen die Füße Partners. Die Knie sind „weich gestreckt“, aber nicht durchgedrückt, sondern flexibel und bewegungsbereit. Die rechte Hand des Herrn liegt auf dem unteren Rückenansatz der Dame und hält einen spürbaren Kontakt zur Dame. Seine linke Hand ist an ihrer rechten Schulter (ohne Gewicht bzw. Druck). Die Dame legt ihre rechte Hand auf die linke Schulter, bzw. wenn möglich, in den Nacken des Herrn. Die linke Hand befindet sich an seinem rechten Oberarm. Beide jeweils ohne Gewicht. Es wird eine aufrechte und selbstbewusste Körperhaltung eingenommen. Körperkontakt besteht überwiegend im Bereich der Hüfte.
Fuß- und Beinarbeit:
Belastende Schritte werden auf dem flachen Ballen angesetzt und über dem ganzen Fuß abgesenkt. Im Disco-Chart gibt es Schritte mit Gewichtsverlagerung (belastende Schritte) und ohne Gewichtsverlagerung (Tap-Schritte). Bei jedem Schritt mit Gewichtsverlagerung wird das Bein bzw. Knie leicht gestreckt ohne es durchzudrücken. Bei Tap-Schritten berühren wir den Boden nur mit den Ballen, sie werden über „Innenkante Ballen“ angesetzt. Drehungen werden auf dem flachen Ballen getanzt.
Technik:
Im DiscoChart gibt es keine Bounce-Bewegungen wie im Swing, Boogie-Woogie oder der Samba. Auf jedem Taktschlag folgt (nur) je ein Schritt. Chassee bez. Wechselschritte sind nicht Bestandteile des Grundschritts. Schritte werden überwiegend auf geraden Beinen getanzt. Obgleich im Disco-Chart häufig Drehungen getanzt werden ist er kein schwungvoller Tanz, hat daher auch nicht die Neigungen wie z.B. beim Walzer. Drehungen und schnelle Richtungswechsel charakterisieren den temperamentvoll getanzten Chart. Weiche, harmonische und gefühlvolle Bewegungsabläufe hingegen, mit gezielt platzierten Breaks und Posen, bestimmen den gefühlvollen Chart und geben ihm einen Hauch von Sinnlichkeit, Leidenschaft und Erotik. Mit Legern, Fall- und Hebe-Figuren kombiniert, zeigt sich der DiscoChart von seiner sportlichen Seite.
Grundschritt:
Grundschrittfiguren werden immer auf sechs Taktschläge, mit sechs aufeinanderfolgenden Schritten getanzt. Dies können sowohl Schritte mit Belastung (mit Gewichtsverlagerung), als auch Tap-Schitte (Schritt ohne Gewicht) sein.
Der erste Schritt kann vorwärts, rückwärts oder auch seitwärts getanzt werden. (Schritt-Tap-Schritt-Tap-Schritt-Schritt)
Alle auf sechs Schritte getanzten Figuren sind Grundschrittfiguren und haben eine allgemein gültigen Bezeichnung.
Bei Mehrfachdrehungen und Figurenkombinationen gilt die Faustregel 6 + X (Grundschritte plus X Schritte). Die Anzahl der Schritte mit oder ohne Belastung ist variabel.
Musik: (4/4 Takt)
Gleichermaßen schnelle wie langsame Musik. Akzentuiert, rhythmisch, leicht swingend, weich und gefühlvoll. Überwiegend Rock- und Pop-Musik aus deutschen und internationalen Charts, aber auch Tanzmusik (Rumba, Foxtrott, Tango, usw.).


